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Zusammenfassung Bayrische Meisterschaft 2012

Kurz vor den Olympischen Spielen in London, wurden die Bayrischen Meisterschaften für die Sportschützen in München durchgeführt. Auch zwei Schützen vom Dingolfinger Schützenverein Isargrün Goben e.V haben sich dazu qualifiziert.

 

 

In der Jugendklasse Luftgewehr Dreistellung, eine technisch sehr anspruchsvolle Disziplin, startet Joana Baron mit den 70 besten Schützinnen Bayerns. Für die junge und fleißige Schützin war es der erste Start in einer so großen Meisterschaft. Sie begann den Wettkampf mit guten 193 Ringen und ordnete sich zwischenzeitlich somit im Mittelfeld ein. Dann folgte das Stehendschießen. Hier haben alle Schützen die meiste Routine, da dieser Anschlag die Standarddisziplin ist. In 18 Schuss rief Baron eine sehr gute Leistung ab. Doch die beiden letzten Schuss dieses Anschlags überraschten Zuschauer und Betreuer. Auf eine schwache Sieben folgte eine Zwei. Ein „Weißer“, den sie seit ihren sportlichen Anfängen nicht mehr schoss. Der Schock saß tief. Somit nur 170 Ringe, in einer Meisterschaft, in der die Leistungsdichte so eng ist, dass einzelne Ringe bereits einige Plätze ausmachen. Nun war die Gobenerin Letzte. Auch in der Pause vor dem Knieendschießen war dieser eine Schuss das Thema zwischen Baron und Ihrem Trainer. Es ist schwierig nach so einem Rückschlag noch die Motivation für den letzten Anschlag zu halten. Nach dieser Pause zeigte Sie jedoch Moral. Mit 190 Ringen beendete Baron die dritte Stellung, was gleichzeitig für Sie persönlich auch das beste Ergebnis in diesem Anschlag bedeutete. Sie kämpfte sich damit noch etwas nach vorne und landete im Endergebnis mit 553 Ringen auf dem 62. Platz.

 

In der Disziplin Zimmerstutzen Schützenklasse ging Manfred Müller an den Stand. Als aktueller Niederbayrischer Vizemeister wollte er die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften lösen. Nach einem guten Start und 92 Ringen in der ersten Serie, legte er mit einer sehr guten 94er Serie nach. Zu diesem Zeitpunkt schob er sich unter die TOP-5 Schützen. Nun richtete sich auch die Aufmerksam der Zuschauer auf den Dingolfinger, der die Konzentration hoch halten konnte. Sicher und kontrolliert folgten drei Zehner. Doch dann folgte der Dämpfer. Ein Sechser erstaunte Schütze, Betreuer und Zuschauer. Bei dieser Traditionswaffe kann das Material sehr leicht Einfluss auf das Ergebnis nehmen. Hier die Kugel leicht fehlerhaft, dort der Lauf zu dreckig. Es ist bei allen Schützen ein schmaler Grat. Und wahrscheinlich war hier der Schütze nicht alleine Schuld, da die anschließenden letzten Schuss noch alle sehr Stabil und kontrolliert das Ziel fanden. Die letzte Serie beendete Müller trotzdem noch mit 91 Ringen. Durch den einen Fehler kostete es ihn die Überraschung. Vielleicht wäre er auf dem Treppchen gelandet, da die Spitzenergebnisse äußerst eng beieinander lagen. Aber so fand er sich auf Rang 17 (277 Ringe - Ringgleich mit Platz 10) wieder. Nach kurzem Hadern, welche Chance er ausgelassen hat, freute man sich bei Goben jedoch um diese Platzierung. Denn es bedeutet die sichere Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft und die beste Platzierung in einer Bayrischen Meisterschaft für Müller.

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